Jubiläumsfeier 40 Jahre Partnerschaft St. Andrä-Marquartstein

Mitteilungsblatt 12.01.-26.01.2020
12. Januar 2020

Jubiläumsfeier 40 Jahre Partnerschaft St. Andrä-Marquartstein

„Bloß kein starres, langatmiges Programm“. Diese Devise hatte Bürgermeister Andreas Scheck zur Feier des 40 Jahr-Jubiläums der Gemeindepartnerschaft St. Andrä-Marquartstein ausgegeben. Im Vordergrund standen daher nicht die Ansprachen und das Überreichen von Dankesurkunden, sondern vielmehr das gemütliche Beisammensein von Vereinsmitgliedern und Freunden und der vielen Jugendlichen, die an der Feier teilnahmen. Die beiden Bürgermeister Peter Brunner und Andreas Scheck brachten es in ihren Ansprachen zum Ausdruck, dass nur die Jugend der Partnerschaft Zukunft geben könne. Eine gelebte Partnerschaft findet nicht in den eigenen vier Wänden statt. Es gilt, sich auf den Weg zu machen, Begegnungen herbeizuführen und Freundschaften zu schließen. Passend dazu überreichte Peter Brunner als Gastgeschenk einen übergroßen, holzgeschnitzten Wanderschuh. Treu der bayerischen Tradition zapfte Andreas Scheck ein Bierfass an und überreichte unserem Amtskollegen Brunner als Ehrengabe einen handgefertigten Bierkrug mit Inschrift und Wappen der Partnerorte. Für feierliche Stimmung sorgte die Musikkapelle Marquartstein und die Jugend des Trachtenvereins Marquartstein-Piesenhausen mit einigen Tänzen und gekonnten Schuhplattler-Vorführungen. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließen die Musikanten von St. Andrä. „Bei Blasmusik vom Feinsten von traditionell bis modern, herrschte Hochstimmung im Festzelt“, schreibt die Chiemgauer Zeitung. Die Besucher erhoben sich von ihren Stühlen, besetzten die Tische und taten es dem Kapellmeister Christian Graf gleich, der allenthalben Begeisterung entfachte. Altbürgermeister und Partnerschafts-Gründungsvater Hans Daxer steuerte eine lustige Episode bei. Eine Marquartsteiner Delegation hatte auf einer Fahrt nach St. Andrä jede Menge Weißwürste im Gepäck. Die „pflichtbewusste“ österreichische Grenzkontrolle machte darauf aufmerksam: „Die Einfuhr von Weißwürsten ist in Österreich verboten“. Nach langem Hin- und Her und auf den Hinweis, dass die fleischige Fracht ja für Südtirol bestimmt sei, einigte man sich darauf, dass die Verpackung versiegelt werden müsse und dass diese Versiegelung am Brenner wieder abgenommen werde. Die Grenzpolizisten wurden mit ein paar Würsten vertröstet und die Fahrt konnte unbehelligt fortgesetzt werden.

Es war eine gelungene Feier in lockerer und stimmungsvoller Atmosphäre. „Ein ordentlicher Schub der Partnerschaftspflege“, schreibt uns Bürgermeister Scheck aus Marquartstein.